"Der Schimmelreiter" gehört mitunter zu den Lektüren, die mir in meiner Schulzeit, mittlerweile auch schon über eineinhalb Jahre zurückliegend, die größten Qualen bereitet haben. Ich erinnere mich an all jene mühselige Stunden des Lesens, mir schwebt noch das genaue Bild vor Augen, wie ich an der Heizung unseres Wohnzimmers saß und meine Augen über die Worte und Buchstaben flogen, sie sich jedoch völlig meinem Verständnis und Sinn entzogen. Durch die Pubertät bedingt, ich war meinen Mitschülern im Alter etwas voraus, las ich damals ohne Verstand.
Dies änderte sich in meiner Schullaufbahn leider erst sehr spät, wobei ich es nicht mehr vermag, den genauen Zeitpunkt zu bestimmen, doch habe ich noch eine ziemlich gute Erinnerung an das Drama "Die Physiker", "Den Proceß" von Kafka et cetera.
Nun wieder zurück zu unserer Novelle "Der Schimmelreiter", neulich las ich dieses Werk erneut, um das Textverständnis, das mir als Pennäler verwehrt geblieben war, dieses Mal zu erlangen und vor allem mir selbst zu beweisen, dass ich ein anspruchsvolles literarisches Werk durchaus mit Sinn und Verstand lesen kann. Diesen Erweis hatte eigentlich schon die Lektüre des Weltromanes "Buddenbrooks" erbracht, die mich etliche Stunden und Tage in Anspruch genommen hatte, jedoch zu meinem Vergnügen, da es ein fantastisches Werk ist (der Leser mag die Emphase entschuldigen).
Mit diesem ersten Blog bezwecke ich lediglich, meine Absichten offen zu legen, diese beinhalten nämlich die Lektüre von lesenswerten Romanen und anderen Erzählungen, das Rezensieren dieser und persönliche Beiträge, gegebenenfalls sogar in Form von eigenen Erzählungen.
Es muss hier auch angemerkt werden, dass ich bis vor wenigen Stunden nicht wusste, um was es sich eigentlich bei einem "Blog" handelt. Durch meine Unwissenheit (Ignorance is bliss) habe ich allerdings auch die Narrenfreiheit, diesen Blog nach eigenem Gutdünken zu gestalten.
KJR
Randnotziz
Eine Rezension zu "Der Schimmelreiter" folgt!
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