Dienstag, 27. November 2012

Notiz

Liste der zuletzt gelesenen Bücher:


  • Haus ohne Hüter (Heinrich Böll)
  • Ansichten eines Clowns (Heinrich Böll)
  • Ein fliehendes Pferd (Martin Walser)
  • Die Bibel (auszugsweise)

Neulich stieß ich bei der Suche nach weiterer anspruchsvoller Suche auf den Kanon von Marcel Reich-Ranicki. Diese Literaturliste eignet sich hervorragend dafür, sich eine eigene Liste an Lektüren anzulegen, die man unbedingt gelesen haben sollte. 
Es ist jammerschade, dass es immer weniger Menschen wie Reich-Ranicki gibt, die wirklich Literatur leben. Unsere Gesellschaft verkommt immer mehr zu einer Internet- und Fernsehengesellschaft, die keinen Wert mehr auf intellektuelle Güte legt, sondern lediglich dazu dient, den Menschen zu berieseln. Selbstverständlich besteht der Anspruch, dass Menschen nach einem anstrengenden Arbeitstag unterhalten werden sollen. Doch ist es fraglich, ob das mit den Sendungen im Fernsehen adäquat geschieht. Ich sehe das nicht so, im Gegenteil, ich halte das Niveau des heutigen Fernsehprogramms für grottenschlecht und es ist nur noch quotenorientiert. Mit Entsetzen musste ich in einem kleinen Artikel im Spiegel lesen, dass sogar ARTE sich immer mehr zu einem quoten- statt qualitätsorientierten Sender entwickelt. Auch Reich-Ranickis Urteil fällt vernichtend aus, zurecht wie ich finde. Das heutige Fernsehen informiert kaum noch, im Gegenteil, es trägt auch zu einer Volksverdummung bei. Ein enormer Anteil des Publikums von Pseudodokumentationen auf RTL et cetera glaubt, dass Sendungen wie "Supernanny" oder "Alexander Hold" echt seien und nicht fiktiv. Das ist eine Schande für unser Land. Die Menschen müssen wieder beginnen, qualitative Informationen zu fordern. Der Grundsatz der Renaissance ist in unserer Zeit umso aktueller und notwendig: Sapere aude! Habe Mut, dich deines Verstandes zu bedienen. 
Es ist unglaublich, was man an Dingen lernt und erfährt, wenn man anspruchsvolle Romane liest. Durch die Lektüre der Bibel habe in kürzester Zeit eine enorme Menge an Wissen erworben, zahlreiche Geschichten sind biblisch und man wusste das vorher gar nicht. Etliche Sprichwörter stammen aus der Bibel. Auch ich, als  nicht gläubiger Mensch, kann sehr viel Positives aus der Bibel schöpfen. 
Auch erhält man eine Integrität und eine solide Basis, um Kritik an der Kirche zu üben, da man die Grundlagen kennengelernt hat. 


In Zukunft gedenke ich auch einige Essays hier zu veröffentlichen, diese werden sicherlich besser strukturiert sein als der obige Text, da ich diesen aus dem Stegreif geschrieben habe. Für mein Studium muss ich auch einige Bildbeschreibungen verfassen, die ich hier veröffentlichen werde. 

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